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Radwegeinfrastruktur voranbringen, auch in Illingen

 

19. April 2017

Wahlkreisarbeit (Enzkreis und Pforzheim)

 

Letze Woche hatte ich einen guten Austausch mit der Initiative ProRad in Illingen.

 

Gerade das Engagement der Aktiven vor Ort ist wichtig, um praxisnah unser Radwegenetz zu verbessern und auszubauen.  

 

Hier meine gemeinsame Presseerklärung mit ProRad Illingen:

 

Am Freitag, 07.04.2017 trafen sich parallel zum Planungscafé in Mühlacker die Aktivisten der Gruppe ProRad Illingen in der Ölmühle. Zu Gast war die Landtagsabgeordnete der GRÜNEN Frau Stefanie Seemann (MdL) und im Gepäck hatte sie einige wertvollen Informationen zum Thema RadwegeNETZ BW, speziell Radverkehrsförderung im Enzkreis.

 

ProRad Illingen möchte zu gerne den Aufwind von Mühlacker nutzen, um ebenfalls mit ihrem Radwegekonzept in Illingen weiter zu kommen und um vielleicht auch in den Genuss einer Förderung für eine verbesserte Radwegeverbindung zwischen Illingen und Mühlacker zu kommen.

 

„Illingen würde es auch gut zu Gesicht stehen, in Sachen Radwege etwas zu unternehmen“, pflichtete Frau Seemann Herrn Thomas Messerschmidt bei.

 

So geht es der Gruppe ProRad nicht nur um den Freizeitradverkehr, sondern ganz im Sinn der grün-schwarzen Landesregierung, vor allem um den Alltagsradverkehr für Pendlerinnen und Pendler zwischen Illingen und Mühlacker. In der Antwort des Staatsministeriums für Verkehr Ba-Wü auf die kleine Anfrage von Frau Seemann, wird ein klares Statement abgegeben für die große Bedeutung des Radverkehrs, besonders für den Enzkreis. „Nicht nur angesichts der Verkehrssituation in der Region, sondern auch aufgrund des allgemeinen Trends zu mehr Alltagsradverkehr und vor dem Hintergrund der rasanten Verbreitung von E-Bikes und Pedelecs ist das Potenzial für den Radverkehr auch im Enzkreis sehr hoch“, heißt es im Schreiben von Verkehrsminister Hermann. Die Hauptrouten für den Alltagsradverkehr sollen im Zielzustand direkt, sicher und komfortabel zu befahren sein und eine einheitliche Wegweisung erhalten.

 

Die Vision für einen sicheren, direkten und komfortablen Radweg zwischen Illingen und Mühlacker würde für ProRad Illingen demnach folgendermaßen aussehen:

 

Gefahrenstellen am Illinger Eck in Form von Querungen an der B10/B35 und an der Einmündung in die Tankstelle entschärfen oder durch einen neuen Verlauf des Radwegs entlang der Bahnlinie ganz abschaffen. Die gefährliche Blendwirkung beim Befahren des seitherigen Radwegs bei Dämmerung und Nacht reduzieren oder durch einen neuen Verlauf des Radwegs auf der Gemarkung Illingen komplett abstellen.

 

Das Land Ba-Wü fördert die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur mit öffentlichen Mittel und Zuschüssen, die die Kommunen beantragen können. In erster Linie sind die Radverbindungen förderwürdig, die im RadwegeNETZ BW enthalten sind. „Auf Initiative der Kommune, evtl. zusammen mit ProRad, könnte aber auch eine neue Planung angestoßen werden“, so Frau Seemann. Kommunalpolitisch müsste da allerdings eine Kehrtwende eintreten, darüber sind sich alle Anwesenden einig. Deshalb sind für dieses Jahr auch einige Aktionen von ProRad Illingen geplant, die die Radwegestrategie mehr ins Bewußtsein der Bevölkerung und vor allem der Gemeindeverwaltung bringen soll.

 

Für ProRad Illingen: Susi Rapp

 

Veröffentlicht am 19. April 2017 um 19:55 Uhr.

 

15. Juli 2012
Offener Brief 15-07-12.pdf
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Offener Brief an unsere Akteure in Politik und Verwaltung und an alle interessierten Bürger …

 

Die Mitglieder von Pro Rad Illingen freuen sich sehr über die Fertigstellung des Radweges zwischen Vaihingen und Illingen und möchten die Gelegenheit nutzen, um auf weiteres Entwicklungspotential in Sachen Radfahren in und um Illingen hinzuweisen.

 

Punkt 1: In Illingen fehlt die innerörtliche Anbindung an den neuen Radweg

sowie eine Radspur ins Illinger Zentrum.

 

Die Querung am Ortseingang Illingen in Richtung Vaihingen birgt ein

erhebliches Gefahrenpotential durch den entgegenkommenden

Abbiegeverkehr der Bundesstraße.

 

Punkt 2: Der offizielle Radweg zwischen Illingen und Lienzingen befindet sich

nicht im Besitz der Gemeinde Illingen. Dieser Feldweg ist in chronisch

schlechtem Zustand und ist mit vielen tiefen Schlaglöchern durchsetzt.

Kein Aushängeschild für die Stromberg-Touristik.

 

Punkt 3: Im Zusammenhang der Realisierung der „Westtangente“ sollte im Sinne

einer zeitgemäßen Radfahrentwicklung eine kreuzungsfreie

Unterquerung der B35 dringend überprüft und realisiert werden.

 

Im Anhang finden Sie einen Konzeptvorschlag von Pro Rad aus

früheren Jahren für eine neue Radwege-Verbindung in Richtung

Mühlacker. So oder ähnlich könnte eine effektivere Verbindung – ohne

nennenswerte Steigungen - zwischen Illingen und Mühlacker umgesetzt

werden.

 

Dies sind aus Sicht von Pro Rad Illingen die wichtigsten Punkte, bei denen die Gemeinde Illingen, der Landkreis und auch die Landesregierung im Sinne einer zeitgemäßen Radfahrentwicklung gefordert sind.

Investieren in diesen Bereich heißt Zukunft und Gesundheit fördern.

Das wollen doch alle.

 

Für Pro Rad Illingen

Uwe Kitzberger

Thomas Messerschmidt

Pressemitteilung:

Radweg Illingen-Schützingen saniert!

 

Seit einiger Zeit macht es wieder Freude, den inzwischen sanierten Radweg von Illingen nach Schützingen zu befahren.

Zahlreiche Wurzeln hatten den Aspahlt bis zu ca. 7 cm aufgeworfen, wodurch es schon zu Stürzen gekommen war.

Diese Verwerfungen wurden nun beseitigt.

Pro Rad Illingen bedankt sich besonders bei Gemeinderat Andreas Weigel für die zusätzliche Unterstützung in dieser Sache.

Wir freuen uns auf weitere Fortschritte auf dem Weg zu einem fahrradfreundlichen Illingen/ Schützingen.

Im Namen von Pro Rad Illingen

 

Bernd Bruckner und Heinz Heinrich

 

Bernd Bruckner, Jahnstrasse 51, 75428 Illingen

Heinz Heinrich, Neuhalde 36, 75428 Illingen

20. März 2010

Pro Rad Illingen“ füllt Schlaglöcher im Lienzinger Tal

 

Wie entsteht eigentlich ein Schlagloch? Darüber philosophierten die Helfer mit der Schippe in der Hand am vergangenen Samstag neben ihrer Arbeit her. Ergebnis: Eis und Schnee, Risse in der Oberfläche des Weges, schwere Fahrzeuge, die aus kleinen Löchern größere machen lassen die Ränder einbrechen. So vergrößern sich die Vertiefungen im Weg und irgendwann sind es richtige Schlaglöcher. Für Radler ist das nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, vor allem dann, wenn in der Gruppe geradelt wird und Schlaglöcher sozusagen „schlagartig“ auftauchen. Gerade die Strecke zwischen Illingen und Lienzingen wird von Radlern gerne und häufig befahren.

Rund vier Tonnen Mineralmischung füllten die 7 Aktiven auf der drei Kilometer langen Strecke im Lienzinger Tal in die unzähligen vorhandenen Schlaglöcher. Anschließend wurde das Material mit einem Rüttler verfestigt.

Unter fachkundiger Anleitung und mit tatkräftiger Unterstützung der Firma "Hajo Schutte Gartenbau" wurde fleißig gearbeitet. Uwe Kitzberger von „Pro Rad Illingen“ hatte die Aktion organisiert. Die Firma Zimmermann spendete die Mineralmischung. Für das anschließende Vesper sorgte Susi Rapp. Die Bäckerei Schaefer spendete Weckle, der „Buntspecht“ in Vaihingen/Enz stiftete die Würste für den Grill und die Gemeindeverwaltung 30.- Euro.

In Zeiten klammer Kassen wurde durch diese freiwillige Aktion von „Pro Rad Illingen“ so öffentliches Geld gespart und etwas für das Allgemeinwohl bewegt damit alles wieder rollt.

Weitere Projekte von „Pro Rad Illingen“ sind Planungen für ein langfristiges Gesamtkonzept für den Radverkehr in Illingen und Umgebung.

Wie Schlaglöcher auf Feldwegen entstehen, konnte von der Arbeitsgruppe im Laufe der Aktion theoretisch erörtert werden. Wie Schlaglöcher beseitigt werden, ist den freiwilligen Helfern von „Pro Rad Illingen“ durch eigene Erfahrung inzwischen völlig klar.

Thomas Knodel

Anschreiben an die Gemeindeverwaltung Illingen.

 

z. H. Frau Schmid

 

Betreff: Radweg-Pflegemaßnahme 6. März

 

 

Sehr geehrte Frau Schmid

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

sehr gehrte Damen und Herren vom Gemeinderat.

Die Illinger Bürgergruppe "Pro Rad Illingen" möchte auf freiwilliger Basis im Intresse der Radfahrsicherheit eine Radwege-Pflegemaßnahme auf Illinger Gemarkung durchführen.

 

Der Radweg zwischen Illingen und Lienzingen wird von Radfahrern sehr häufig genutzt und befindet sich leider in einem sehr schlechten Zustand.

 

Zahlreiche tiefe Schlaglöcher machen das befahren der Strecke zumindest für Radfahrer beschwerlich und auch gefährlich.

 

Unter fachkundiger Anleitung und mit tatkräftiger Unterstützung der Firma "Hajo Schutte Gartenbau" aus Lienzingen wollen die Aktivisten von "Pro Rad Illingen" diese Schlaglöcher mit einer entsprechenden Mineralmischung füllen und verdichten.

 

Die benötigten 3 - 4 Tonnen Material versucht "Pro Rad Illingen" - ebenso wie schon die Unterstüzung durch "Hajo Schutte Gartenbau" - auf Spendenbasis zu organisieren.

 

Diese  Aktion ist für Samstag den 6. März ab  9.00 Uhr geplant und soll nach getaner Arbeit bei Grillwurst und Bier einen geselligen Abschluß finden. Helfer aus der Bevölkerung sind herzlich wilkommen, sollten sich jedoch zur besseren Koordination bei mir anmelden.

 

Stellvertretend für die Aktivisten von "Pro Rad Illingen" bitte ich den Gemeinderat um grünes Licht und die Verwaltung um Unterstützung für diese Aktion

 

 

Für "Pro Rad Illingen"

Uwe Kitzberger

Juli 2009

Pro-Rad Illingen plant weitere Aktivitäten

 

Am Donnerstag, dem 02.07.09 trafen sich wieder 7 Mitglieder von Pro Rad Illingen, um über die neusten Aktivitäten zu beraten. Themen dafür gab es genug.

Zuerst wurde ein Gast begrüßt - Herr Georg Rapp aus Gündelbach von der „Fahrradbahn Vaihingen“, der der Einladung von Bernd Bruckner gerne gefolgt war.

Herr Rapp berichtete über die Vorbereitungen zum Bürgerentscheid am 27.09.09 . Hierzu müssten 25 % der wahlberechtigten Bürger Vaihingens (incl. der Ortsteile) für die Fahrradbahn votieren, damit die alte Bahnstrecke entwidmet und diese zum Radweg umgebaut werden kann. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

Dieses Jahr soll nun auch ein neuer Radweg zwischen Illingen und Vaihingen entlang der B 10 gebaut werden. Da sich die Gruppe sowieso mit der Radwegeführung auf Illinger Gemarkung und besonders im Ort beschäftigt, wurde die Frage aufgeworfen, wie die innerörtliche Anbindung des neuen Radwegs über die Vaihinger Straße aussieht.

Möglicherweise hat sich die Gemeindeverwaltung ja schon Gedanken gemacht. Eine schriftliche, formlose Anfrage diesbezüglich wurde an die Gemeinde gerichtet.

Wir möchten aber auch gerne die Bürgerinnen und Bürger Illingens ermutigen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Hierzu stehen Ihnen unsere Kontaktpersonen jederzeit gerne zur Verfügung.

Zum Schluss beschäftigte man sich mit dem aktuellsten Vorhaben der Arbeitsgruppe „Bestandsaufnahme und weiterführende Vorschläge“. Diese Gruppe hat wertvolle Arbeit geleistet in Bezug auf die Bestandsaufnahme von Radwegebeschilderungen und ergänzende Vorschläge gemacht zu Radwegsführungen auf dem Gemarkungsgebiet Illingen/Schützingen.

Die Vorarbeiten könnten nun Früchte tragen, indem der Fremdenverkehrsverband Stromberg-Heuchelberg mit einem Zuschuss vom Regierungspräsidium Radwege überarbeitet und neu gestaltet. Wir sind sehr zuversichtlich, dass auch Illingen/Schützingen vom Kuchen ein Stück abbekommt und unsere Vorschläge realisiert werden.

Weitere Informationen gibt es wieder nach den Sommerferien. Wir treffen uns am Do. 22.09.09 im Kommod um 19 Uhr und freuen uns über jede/n interessierte/n Bürger/inn.

Bis dahin – freundliche Radlergrüße.

PRO RAD Illingen

Susi Rapp

 

Kontaktpersonen:

Uwe Kitzberger, Tel. 23 72 4

Bernd Bruckner, Tel. 25 48 9

Martin Schöneck, Tel. 26 13 3

Susi Rapp, Tel. 28 96 32

Thomas Knodel, Tel. 21 83 5

Mai 2009

Die Interessengemeinschaft ,,Pro Rad Illingen” beantragt die Schaffung eines neuen Radweges Richtung Mühlacker.

 

Beginnend mit der Unterquerung der B35 bei der Bahnbrücke im Gewerbegebiet Illinger Eck (Waschanlage), wäre die Wegeführung links der Bahnlinie bis zur Gemarkungsgrenze Mühlacker die optimale Trasse.

Es bedarf dafür ca. 900 m  Radweg und einer Sicherungskonstruktion zwischen Brückenfundament

und Gleis zur Unterquerung der B35. Sollte diese Sicherungskonstruktion entgegen unserer Ansicht nicht möglich sein, gibt es wie aus Fachkreisen zu hören, die Möglichkeit mit einer Röhre einen Durchlass durch den Brückendamm zu schaffen.

Auch die Stadt Mühlacker hat Interesse an dieser neuen Verbindung bekundet und ist bereit,

ihrerseits ca. 200 m Weg von der Gemarkungsgrenze bis zur Hohleiche zu richten, um eine durchgängige Verbindung zu erreichen.

Ein entsprechendes Schreiben von Bürgermeister Abicht aus Mühlacker liegt Ihnen, Herr Bürgermeister Eiberger, vor.

Begründung:

Eine direkte und steigungsfreie Radwegeanbindung von Illingen an das Wald- und Radwegekreuz

von Mühlacker (Hohleiche/beschrankter Bahnübergang) ermöglicht nicht nur Freizeitradlern den

mühelosen Verkehr zwischen Illingen und Mühlacker, sondern auch dem Berufsverkehr den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad.

Nicht nur gesundheitliche Gründe, sondern auch die Tatsache, dass auf der Achse Mühlacker über die B10 Illingen das größte Verkehrsaufkommen zu verzeichnen hat, deutet auf ein hohes Umsteigepotential hin.

Im Gegensatz zum bestehenden Radweg entlang der B10 ermöglicht die Wegeführung entlang der Bahnlinie Illingen -Mühlacker eine gefahrlose Unterquerung der B35.

Die bestehende Wegeführung über das Illinger Eck entlang der B10 ist im Bereich der Agip-Tankstelle durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge für Radfahrer gefährlich.

Die steigungsarme Topographie entlang der Bahnlinie ermöglicht eine radfreundliche Trassenführung. Außerdem ist diese die kürzeste Verbindung von Illingen nach Mühlacker und bietet eine direkte Anbindung zu den Industriegebieten Mühlacker und Illingen.

Die jetzige Verbindung entlang der B10 wurde im Jahre 1967 als landwirtschaftlicher Begleitweg gebaut und wird bis heute als ein solcher genutzt.

Deshalb ist er durch diese landwirtschaftliche Nutzung öfters, besonders im Herbst und im Frühjahr, stark verschmutzt und auch bei Dunkelheit durch Blendwirkung der entgegenkommenden Autos sehr schlecht befahrbar.

Aus all den aufgeführten Gründen ist die Interessenvertretung Pro Rad Illingen der Auffassung, dass  der von uns beantragte Radweg entlang der Bahnlinie Illingen-Mühlacker durch sein hohes Verbesserungspotential die Investitionen rechtfertigt.

März 2009

Einwendungen zur Offenlegung des Bebauungsplanes
Stanelle Areal

Einige Illinger Bürger haben sich zu der Interessengemeinschaft „Pro Rad Illingen" zusammengeschlossen, die sich für besseres und sicheres Fahrradfahren in Illingen einsetzt.
Da Radwege bei Neubebauungen einfacher und kostengünstiger einzuplanen sind, ist es unser Ziel, dass die Gemeindeverwaltung schon in der Vorplanung für das Stanelle Areal unsere Vorschläge berücksichtigt.

In Anbetracht der häufigen Querungen zwischen Edeka - Neuem Einkaufszentrum von Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern ist es erforderlich, sich über die Entschärfung und Sicherung der Verkehrssituation Gedanken zu machen.

Wir bitten die Verwaltung, Vorschläge zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu machen, wie diese gefahrlos die Luigstraße queren können und sicher über die jeweiligen Parkplätze der Einkaufszentren kommen.

1. Wir bitten zu prüfen, ob die Luigstraße in der Zone der Einkaufszentren verkehrsberuhigt werden kann:

• Verkehrsberuhigung auf Höhe der Einkaufszentren.
• Generelle Verkehrsberuhigung der Luigstraße, aber nicht zu Lasten der Wilhelmstraße!
• In der Planung sind links und rechts Gehsteige eingeplant.
Der Gehsteig auf der südlichen Seite soll mit einem großen Radweg mit Begegnungsverkehr kombiniert werden.
• Entlang der Parkplätze sollen Radfahrer auf diesem Radweg vor Autofahrer Vorfahrt haben.

• Weiterführung des Radweges in östl. Richtung entlang der gesamten Luigstraße .
2. Für das gesamte Stanelleareal (neues Wohngebiet) verkehrsberuhigte Straßen und Zonen mit Spielstraßen ausweisen.

3. Barrierefreie Straße und Gehwege im gesamten Baugebiet:
Keine Bordsteine, farblich und belagsmäßig abgetrennte Bereiche, Kanalisationsmulden

Vorteil: ungehindertes Befahren und Überqueren aller Wege und Straßen für Radfahrer,
Rollstuhlfahrer, Kinderwägen, usw.

4. Lt. Legende sind Rad-und Fußwege als Einheit im Plan eingezeichnet. In diesem Zusammenhang ist vorab zu klären, ob die Rad-und Fußwege gemeinsam genutzt werden sollen oder ob es extra Fahrstreifen für Fahrräder geben soll.
• Genügend Fläche dafür zur Verfügung stellen

• Vorfahrtsituation regeln (Fahrräder haben Vorrang - Kennzeichnung mit durchgehenden roten Markierungen)
5. Für ein ungehindertes und sicheres Befahren des gesamten Wohngebietes mit dem Rad ist auch die Parksituation der Pkws zu betrachten:
• Wie viel Stellplätze pro Wohneinheit sind vorgesehen?
• Parken entlang der Wohnstraße ist möglichst zu vermeiden, da dadurch Fahrradverkehr behindert wird und es zur Gefährdung der Radfahrer und Kinder kommen kann.
• Sind genügend Fahrradabstellplätze bei den Wohneinheiten vorhanden? Garagen sollen nicht als Fahrradabstellraum genutzt werden, da dann das Auto auf die Straße gestellt wird.

6. Durchgänge (mind. 2) durch das neue Einkaufszentrum von Lessingstraße zur Luigstraße schaffen - nur für Rad und Fußgänger, keine Autos!

7. Sinnvolle, gefahrlose und durchgängige Anbindung zu den anderen Wohngebieten und zum Ortskern muss gewährleistet sein:

Schweichling

Unterführung am Bahnsteig zum Schweichling/Vierzehn Morgen muss barrierefrei umgebaut werden (Auffahrrampe)
Beispiel Ötisheim/Sternenschanze, Bahnhof Vaihingen

Ortskern
Anbindung über Bachstraße - Schmiebachbrücke - Seestraße zum alten Ortskern barrierefrei (ohne Treppe) gestalten

Schillerplatz und alter Ortskern - Bahnhofstraße
Für sicheres Überqueren der Bahnhofstraße und Abbiegen in die Luigstraße sorgen

Eichwald
Anbindung über Luig- und Wilhelmstraße für Radfahrer sicherer machen:
Wilhelmstraße: Vorhandener breiter Gehweg entlang des jetzigen Stanelleareals als Radweg mit Begegnungsverkehr, mindestens bis zur Jahnstraße ausbauen. Danach sinnvolle Weiterführung bis zur Einmündung in die Kleinglattbacher Straße.
Luigstraße: Wünschenswert wären auch hier Radwege oder Radwegmarkierungen, da die Luigstraße auch von Schülern aus den Vorstädten als Schulweg dient (nach Vaihingen) und zu den Freizeiteinrichtungen, Musikheim und Sportplatz, führt.


PRO RAD ILLINGEN

Januar 2009

Bestandsaufnahme bestehender innerörtlicher Radwegverbindungen und ­        –beschilderungen sowie Vorschläge zur ergänzenden Beschilderung bzw. alternativen Radverkehrsführung

Ortsteil Illingen

Anregung: Führung aller in den Ort einfallenden Radwege zum Schillerplatz als zentralem Verteiler. Dort sollten eine Landkarte (Schautafel) sowie Richtungswegweiser zu allen Nachbarwegen angebracht werden.

1. Richtung Ensingen:

  • Schillerplatz – Kreisverkehr Ensinger Straße (Wegweiser notwendig!) – Zeppelinstraße (Wegweiser an der Einmündung Ensinger Str. sowie am „Wendehammer“ Richtung Bahnunterführung!) – Schweichlingweg parallel zur Bahnlinie – links ab an der Lagerhalle der Ensinger Mineralquellen – links auf Max-Eyth-Str. (Wegweiser!) – rechts auf Radweg (nördlich SüdRec) (Wegweiser!) – neuer Radweg (Rampe) nach Ensingen

2. Richtung Mühlacker:

  • Schillerplatz – Talaue – Schmiebachbrücke (Schild vorhanden) – Dillmannstraße – rechts ab (Kirchberg) (kein Schild!) – Kirchstraße – Schulhof (Schild vorhanden) – Schulstr. – Banzhafstr. (Schild vorhanden) – Hofäckerstr. (Schild vorhanden) – Ampel Illinger Eck – parallel zur B10 – über Einfahrt zur Tankstelle (gefährlich!) – Feldweg parallel zur B10
  • Alternativvorschlag (ungefährlicher): nicht über die Hofäckerstraße zur Ampelkreuzung, sondern weiter auf der Banzhafstraße bis zum ehemaligen „Schönblick“, dann über die Ampelkreuzung und den Penny-Parkplatz beim Getränkemarkt Essig auf den Radweg nach Mühlacker. Problem: Übergang bei Fa.  Essig in Privateigentum, evtl. Möglichkeit einer radgerechten Überleitung zum Radweg in Abstimmung mit dem Eigentümer

3. Richtung Mühlhausen/Enztalradweg:

  • wie Richtung Mühlacker, an der Abzweigung Mühlhausen über Ampelkreuzung, Gehweg entlang der Straße ist zwar mit Fahrrad befahrbar, aber Begegnungsverkehr nicht möglich, weiter über Mühlhäuser Steige bzw. Alte Steige nach Mühlhausen und zum Enztalradweg. Anregung: Ausbau des Gehwegs entlang der Verbindungsstraße von Ampelkreuzung B10 bis zur Kreuzung Lomersheim/Mühlhausen/Roßwag als Radweg.

4. Richtung Kleinglattbach/Vaihingen (Enz):

  • Schillerplatz – Talaue – „Krottenwegle“ (Beschilderung notwendig!) – Querung Bahnhofstr. (gefährlich! – evtl. zu Fuß über Fußgängerüberweg) – Bachstr. (später Luig-Areal) – Erbbachbrücke – Wilhelmstr. (verbreiterter Gehweg entlang Fa. Luig) – am Zebrastreifen rechts ab auf Uhlandstraße (beschildert, aber Zielbezeichnung fehlt) – Gänsheide (beschildert) – Kreisverkehr Kleinglattbacher Str. (beschildert, aber Zielbezeichnung fehlt) – Parallelradweg zur Kleinglattbacher Str. – Bahnhof Vaihingen (Enz)
  • Alternativvorschlag (gleichzeitig Zufahrt zu Sportgelände/Tennisclub/ Musikverein/ Kleintierzuchtverein): Radstreifen entlang der Wilhelmstr. ab Zebrastreifen Kreuzung Uhlandstr. bis Einmündung Jahnstr. – entlang der Jahnstr. (Kreuzungen Gerokstr. und Znaimer Str. evtl. entschärfen) – am Ende der Jahnstr. geradeaus auf Sportplatz (Einverständnis SVI zur Öffnung des Tores notwendig, außerdem einfache Befestigung (Splitt/Schotter) des Trampelpfades durch den Wald) bzw. links ab zur Wilhelmstr. (Forderung: Radweg von Einmündung Jahnstr. bis zum Beginn des verbreiterten Gehwegs am MV-Gelände) – Überquerung der Kleinglattbacher Str. – weiter auf Radweg zum Bahnhof Vaihingen (Enz) bzw. nach Vaihingen
  • Radweg entlang der B10 nach Vaihingen ist noch nicht fertiggestellt, daher wird dieser hier nicht betrachtet. Fraglich in diesem Zuge ist der Anschluß über die  Vaihinger Str. bis zum Anwesen Eckert.

5. Richtung Schützingen:

  • Schillerplatz – Talaue – Brandwegle (Schild von der Schmiebachbrücke zur Bahnunterführung verlegen!) – Überquerung Schützinger Str. am Zebrastreifen – Neuhalde – Einsiedlerweg (beschildert) – Feldweg Einsiedlerweg (schlechter Zustand!) – Anregung: Schild am Ernst-Maurer-See mit Zielangabe „Schützingen“ – am oberen Klostersee rechts auf Russenweg (hier ist kein Schild vorhanden – dies ist dringend erforderlich!) – an der nächsten Kreuzung links Richtung Häckselplatz (hier sollte das vorhandene Schild etwas versetzt werden, damit die Richtung deutlicher wird) – Häckselplatz (Schild mit Zielangabe erforderlich) – Überquerung Kreisstraße (Geschwindigkeitsbeschränkung erforderlich!) – an der Kurve am Schützinger Sattel Schild mit Zielangabe „Zaisersweiher/Lienzingen“, damit hier bei Bedarf links abgebogen wird – Radweg parallel zur Kreisstraße – nach dem Wald links ab auf Feldweg (Schild vorhanden, Weg in schlechtem Zustand) – rechts Richtung Illinger Str. und weiter in die Ortsmitte

Ortsteil Schützingen

1. Richtung Zaisersweiher:

  • Kreuzung Illinger Str./Große Gasse (Schild mit Zielangabe erforderlich!) – Hauptstr. – hinter der Kirche links (Schild vorhanden) – Radweg zwischen Schnellbahntrasse und Kreisstraße

2. Richtung Diefenbach:

  • Kreuzung Illinger Str./Große Gasse (Schild mit Zielangabe erforderlich!) – Hauptstr. – Überquerung Manfred-Behr-Str. – weiter Richtung Meisenbachhof (Schild mit Zielangabe Burrainhof/Füllmenbacherhof/Diefenbach bzw. Gegenrichtung Illingen/Maulbronn/Bietigheim erforderlich) – Stromberg-Enztal-Weg nach Diefenbach

3. Richtung Gündelbach:

  • Kreuzung Illinger Str./Große Gasse (Schild mit Zielangabe erforderlich!) – Illinger Str. – Überquerung Kreisstr. nach Illingen – geradeaus Richtung Gündelbach (Schild vorhanden)

Weitere Anregungen:

·       Wegweiser mit Zielangabe im Schulhof für alle Richtungen erforderlich (nur Mühlacker und Vaihingen(Enz) angegeben)

·       Hinweisschilder mit S-Bahn bzw. Bahnhofspiktogrammen fehlen überall

·       Die jeweiligen Gegenrichtungen sind ebenfalls auszuschildern

·       Beschilderung Richtung Illingen im Bereich des Bahnhofs Vaihingen(Enz) sollte verbessert werden

·       Beschilderung mit Richtungshinweisen an der Brücke über die Schnellbahntrasse oberhalb von Schützingen und der nachfolgenden Abzweigung Richtung Lienzingen und Zaisersweiher fehlt

·       Von Zaisersweiher nach Schützingen kommend sollte der momentan bestehende Geradeauspfeil, der Radfahrer Richtung Gündelbach über die relativ stark befahrene Manfred-Behr-Straße lenkt, abgebaut und stattdessen der Verkehr durch die Ortsmitte von Schützingen geführt werden.

·       Sinnvolle und von uns im Rahmen einer längerfristigen Planung gewünschte Ergänzung zum Radweg nach Mühlacker: Errichtung eines höhenneutralen Radwegs nach Mühlacker parallel zur Bahnlinie (unter B35 hindurch zur Hohleiche).

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Interessierte,

 

 

ein Anfang ist gemacht, in einer interessanten Veranstaltung haben wir im Januar 2009 einiges an neuen Erkenntnissen zur Verbesserung des Radverkehrs in und um Illingen gewonnen.

 

Interesse und Bedarf ist da, es muss jedoch auch noch die Sensibilität bei den Entscheidungsträgern geweckt werden. Nicht nur dafür bedarf es einer weiteren Beschäftigung mit dem Thema.

 

Wir haben uns auch sehr darüber gefreut, dass eine so große Anzahl von Menschen sich weiter mit dem Thema beschäftigen will.

 

Uwe Kitzberger